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Stillprobleme bei der Mutter - Stillen mit Milchpumpe
Grundlegendes

Stillprobleme bei der Mutter

Wunde/entzündete Brustwarzen

Diese treten oft auf, wenn das Kind falsch angelegt wurde und heilen innerhalb einer Woche ab. Während des Heilungsprozesses kann es hilfreich sein mit Stillhütchen zu stillen und vorübergehend abzupumpen. Manchmal hat eine Mutter jedoch so sensible Brustwarzen, dass selbst bei richtig angelegtem Säugling starke Schmerzen auftreten.

Milchstau

Bei zu hoher Milchbildung schafft es das Kind nicht, die Brust gut zu leeren, sodass ein schmerzhafter Milchstau entstehen kann. Hier kann es der Mutter vorübergehend helfen die Milch nach dem Stillen abzupumpen, jedoch nur soweit, dass es nicht mehr schmerzt, schließlich regt das Abpumpen die Milchproduktion weiter an und kann das Problem verschlimmern.

Geringe Milchbildung

Auch wenn einige Stillbefürworter es für einen Mythos halten, es gibt Frauen mit zu geringer Milchbildung, die ihre Kind schlicht nicht statt bekommen. Hier kann auch eine Pumpe helfen, um die Milch besser aufzubauen. Denn bei zu geringer Milchbildung ist es notwendig das Kind zusätzlich mit Ersatznahrung zu füttern. Da das Kind dann aber satt ist, geht es seltener an die Brust und trinkt weniger daraus, die Milchbildung der Mutter steigt so nicht, geht meist sogar noch weiter zurück. Es muss noch mehr zugefüttert werden, die Milchbildung geht weiter zurück und so weiter. Oft endet dieser Kreislauf damit, dass den Kindern am Ende ausschließlich Pulvermilch gegeben wird. Dies kann man verhindern, indem man dem Kind zwar Ersatzmilch zufüttert, die eigene Milch aber abpumpt. Damit hält man die Milchproduktion aufrecht, kann sie sogar erhöhen und seinem Kind noch zusätzlich abgepumpte Muttermilch füttern.

Geburtskomplikationen

Treten bei der Geburt Schwierigkeiten auf, kann dies dazu führen, dass Mutter und Kind nach der Geburt auf geraume Zeit getrennt sind und die Mutter ihr Kind nicht stillen kann.

Form der Brustwarzen

Es ist theoretisch möglich mit allen Formen von Brustwarzen zu stillen, zum Teil mit Hilfe eines Stillhütchens. Allerdings erschweren Schlupf-, Hohl- oder Flachwarzen das Stillen erheblich. Hier ist professionelle Hilfe gefragt, die leider meist im Krankenhaus und auch von vielen Hebammen nicht gewährleistet werden kann. Die Mutter verzweifelt oft bei dem Versuch ihr Kind anzulegen und gibt schließlich auf.

Weitere Gründe für das Pumpstillen findest du hier:

Stillprobleme beim Säugling

Psychologische Ursachen und gesellschaftliche Umstände